Sporttauglichkeitsuntersuchungen

Sportmedizinische Tauglichkeitsuntersuchung

Basisuntersuchung für alle Sporttreibenden im Kindes- und Jugendalter sowie Freizeit-, Breiten- und Volkssportler.

Sie umfasst das Anamnesegespräch mit dem Arzt, die körperliche Untersuchung (internistisch und orthopädisch) und ggf. zusätzliche Untersuchungen bei bestimmten Sportarten.

Ein Ruhe-EKG wird immer aufgezeichnet, über eine Belastungsuntersuchung und Laboruntersuchungen wird in Abhängigkeit von den vorliegenden Befunden entschieden.

Die Untersuchung dient der Beurteilung der Sporttauglichkeit für alle oder bestimmte Sportarten und Belastungsformen. Eine entsprechende Bescheinigung wird ausgestellt bzw. im Spielerpass attestiert.

Sie soll nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin (DGSP) mindestens alle 2-4 Jahre erfolgen, wünschenswert sind jährliche Untersuchungen.

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung wird von der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) durchgeführt, und zwar alle 3 Jahre für Taucher unter 40 Jahre und jährlich für diejenigen, die älter als 40 Jahre sind. Die Tauchtauglichkeit muss sehr gründlich überprüft werden, vor allem bei der Untersuchung von Lunge und Herz- Kreislauffunktion (EKG). Dadurch lässt sich ermitteln, ob der betreffende Mensch bei starken Druck- und Temperaturschwankungen Sport treiben kann. Eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung kann auch ohne die genannten medizinischen Untersuchungsergebnisse ausgestellt werden, da das Zeugnis der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) und somit auch ihre Empfehlungen nicht bindend sind. Aus Gründen der Sicherheit sollte man aber auf eine ärztliche Untersuchung nicht verzichten!

Zusätzlich zur Sporttauglichkeitsuntersuchung werden hier noch eine Blutentnahme und eine Lungenfunktionsprüfung durchgeführt.